Ein eigenes Framework entwickeln

Du hast die Zeit, die Energie und das nötige Durchhaltevermögen für lange Durststrecken? Du oder Deine Firma haben zur Zeit gerade einige Projekte abgeschlossen, die wenig bis keine Wartung erfordern und ein wenig Kleingeld abwerfen?
Kurz gesagt, man hat die besten Voraussetzungen, um sich an eine langwierige Mammut-Aufgabe zu geben ohne sich dabei zu Ruinieren?

Nutze sie doch einfach Sinnvoll, such Dir ein Framework aus und arbeite damit.
In den meisten Fällen ist es doch eher so, dass man einfach nicht die rechte lust hat, sich einen Überblick zu verschaffen, dann noch eines zu finden, das dem eigenen Stil entgegenkommt und sich anschließend noch reinzuarbeiten.

Brauchen oder wollen

Eine wichtige Frage, die man sich als erstes stellen sollte ist:
Brauche ich ein Framework oder will ich eins aus reinem Selbstzweck entwickeln?

Wer diese Frage mit „ich brauche eins“ beantwortet hat, sollte wirklich davon Abstand nehmen. Denn in dem Fall wird es höchstwahrscheinlich als Grundlage für aktuelle oder zukünftige Projekte dienen was dazu führt, dass man entweder am Framework oder am darauf laufenden Projekt pfuscht, da man schlussendlich die Ressourcen die man hat für beides irgendwie Aufteilen muss.

Wer einfach nur ein bauen will, sollte sich definitv vorher mal bei der etablierten „Konkurrenz“ vorbeischauen. Schließlich scheinen die ja irgenwas richtig zu machen.

0 Bemerkungen zu “Ein eigenes Framework entwickeln

  1. Ich rate dringend davon ab, ein eigenes Framework „from scratch“ zu entwickeln. Mann kommt irgendwann nicht mehr hinterher, dieses zu pflegen.

    IMHO sollte man sich eher eines suchen, welches von einer ausreichend großen Community weiterenwickelt wird und sich wenn nötig Erweiterungen dafür schreiben und diese evtl. sogar zu contributen, damit sie von der Community weitergepflegt werden.

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