HowTo – hausgemachtes Bokeh

Sterling 925

Sterling 925

Nahaufnahmen sind immer so ’ne Sache bei kleineren Objekten, die man in einem etwas interessanteren Winkel aufnehmen möchte als platt von oben. Eine Variante um bei Objekten, die in einem sehr flachen Winkel aufgenommen werden sollen, einen ansprechenden Hintergrund zu erzeugen ist Bokeh.

Hierzu kann man hinter dem Objekt beispielsweise eine Lichterkette aufhängen, was nebst dem Bokeh auch noch den Hintergrund insgesamt etwas aufhellen kann – je nach Entfernung und relativ viel Kontrolle ermöglicht wie die späteren unscharfen Lichtpunkte erscheinen sollen.  Da ich in meinem Haushalt jedoch nicht eine einzige Lichterkette habe und es irgendwie auch nicht ganz so einfach ist, sich eine ende Juli zu beschaffen hab ich mir was anderes einfallen lassen müssen.

Bokeh setup

Bokeh setup

Man nehme eine gerichtete Lichtquelle, beispielsweise eine Fotolampe oder eine ganz profane Schreibtischlampe und ein stück Alufolie. Letztere wird nun, je nachdem wie viele „Lichtquellen“ man haben möchte, mehr oder weniger stark zerknüllt und wieder auseinander gefaltet. Nun einfach die Folie hinter dem Objekt fixieren und die Lampe darauf ausrichten und schon kann’s losgehen.

Linker Hand ist die Anordnung zu sehen, die ich für  das „Sterling 925“ verwendet habe. Ich denke, das kann sich durchaus sehen lassen.

5 Bemerkungen zu “HowTo – hausgemachtes Bokeh

  1. Toller Tipp mit der Alufolie! Ich arbeite meist mit einem Reflektor, aber mit der Folie kriegt man ja nochmal ganz andere Effekte hin und es ist eine günstige Alternative.

  2. Das ist ein super Tipp, vielen Dank!

    Als günstigen allround Reflektor verwende ich „zerknüllte“ Rettungsdecken. Durch die goldene und silberne Seite kann man das Licht noch etwas ändern. Ich muss mal ausprobieren, ob es damit auch geht.

  3. avanzu

    Das nicht schlecht, insbesondere die goldene Seite für einen wärmeren Ton. Schreib doch mal, wenn du es ausprobiert hast, wie sich die Rettungsdecke als Hintergrund macht.

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